29/03/2019

Update 2.0 in der Gamesredaktion

Unsere Gamesredaktion hat das neuste Update geladen und startet mit diesem „kleinen“ Spielzeug in das spannende Gaming-Jahr 2019! Neben schönen Worten ist für unsere Rezensionen nämlich auch eine potente und aktuelle Hardware nötig, um bei PC Games das volle ästhetische Potenzial sehen und entsprechend auch bewerten zu können. Denn es hat sich in jüngster Zeit viel getan und Techniken wie HDR, Ultra HD und zuletzt Raytracing haben Einzug in die Spielewelt erhalten oder sind bereits zum neuen Standard geworden. Daher haben wir die vielen Neuerungen zum Anlass genommen uns ein neues Test-Setting in die Gaming-Redaktion zu holen und zwar in unserem eigenen DEADLINE DESIGN!

 

Vielleicht steht ja der eine oder andere Leser selbst noch vor einer Entscheidung demnächst aufzurüsten. Wer gerne noch mehr Details über das von uns genutzte Equipment haben möchte, für den gibt es neben den schicken  Bildern auch einige der Komponenten im Detail inklusive Infos dazu, worauf man bei dem jeweiligen Bauteil wert legen sollte und warum wir uns grade für diese Hardware entschieden haben.

 

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Das System im Überblick:

 

  • Gehäuse: Fractal Design Define R6 Blackout Edition
  • CPU: Intel i7 8700k
  • GPU: Nvidia RTX 2080ti Founders Edition
  • Arbeitsspeicher: 2x16GB Ballistix Elite DDR4
  • Festplatten: Crucial MX500 1 TB SSD
  • Mainboard: ASRock Z370 Extreme 4
  • Netzteil: bequiet Dark Power Pro 11 750W
  • CPU Kühler: bequiet Dark Rock 4
  • Monitor: BenQ EX3203R 32“ Curved Monitor

 

Das Gehäuse

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Bei unserem Deadline Design war es uns wichtig, dass das Gehäuse durch schlichte Eleganz überzeugt und nicht durch eine RGB Unterbodenbeleuchtung a là THE FAST AND THE FURIOUS. Zudem passt die Farbe schwarz (neben blutrot!) wohl am ehesten zu uns und so war die Wahl schnell auf Fractal Design gefallen. Die Schweden sind für ihre zurückhaltenden und zugleich sehr praktischen Gehäuse bekannt.

 

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Wir haben ein Define R6 Tower in der Blackout Edition, also in kompromisslosen schwarz, gewählt. Das Define R6 ist recht großzügig bemessen und hat auch für zukünftige Erweiterungen, wie weitere Festplatten oder Wasserkühlungen genug Stauraum. Beim Tempered Glas-Seitenfenster haben wir uns etwas kreativ ausgelebt und mit Hilfe von Vinylpapier, einem Skalpell und Glas-Säure unser Deadline Logo eingebrannt. Damit ist es für Ewigkeit gemacht und gibt nebenbei noch einen dezenten reflektierenden Effekt, wenn Licht auf den Schriftzug scheint.
 




WEITER

Prozessor & Kühlung
Bei den aktuellen Preisen von Intel sind wir bei unserem i7 8700k geblieben. Er leistet immer noch einiges und im Prinzip sind die Zeiten vorbei, in denen der Prozessor der limitierende Faktor ist. Die Luftkühlung bleibt zudem sehr leise und reicht für kleinere Übertaktungs-Experimente. Zudem passt es optisch zum schlichten schwarzen Design der restlichen Komponenten.

 

Grafikkarte

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Beim der Grafikkarte sollte bei jedem Gaming PC der Fokus liegen. Hier haben wir uns nicht lumpen lassen und direkt zu den neuen RTX Grafikkarten von Nvidia gegriffen, welche erstmals Echtzeit Raytracing ermöglichen, was wir als kleine grafische Revolution feiern. Preisbewusste PC-Bauer sollten zu einer 2060 oder 2070 greifen, welche das wohl beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Da wir die Spiele jedoch auch in 4K testen müssen, haben wir uns für die enorm leistungsfähige 2080ti entschieden. Die Founders Edition besticht durch eine gute Kühlung und ein schlichtes, hochwertiges Design. Im Gegensatz zu früheren Founders Editions muss sich die neuste Generation auch nicht mehr vor den Partnerkarten verstecken, sondern steht mindestens mit diesen auf einer Ebene.

 

Arbeitsspeicher & Festplatte
Sowohl beim Arbeitsspeicher, als auch bei SSD Festplatten kann man momentan gutes Geld sparen, denn beide Bereiche sind in den letzten Monaten im Preis gefallen. So bekommt man 500GB SSDs für unter 100€. Wir nutzen die Crucial MX500, da sie ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Was den RAM bzw. Arbeitsspeicher angeht, so genügen zum Zocken schon 16GB und man wäre sogar noch einigermaßen zukunftssicher. Hier gibt es zahlreiche Hersteller. Unser Gaming Rechner nutzt beispielsweise RAM von Ballistix.

 

Monitor
Im Bereich der Monitore passiert traditionellerweise eigentlich immer viel und technische Innovationen geben sich quasi die Klinke in die Hand. Features gibt es zahlreich und nicht selten ist es einfach eine Glaubensfrage. Typische Fragen, welche man sich hier vor dem Kauf stellen sollte:

 

  • Wie groß soll das Display sein? Reichen 27“ oder sollen es gleich kleine TVs sein?
  • Welche Auflösung benötige ich? Das gute alte Full HD, das beliebteste WQHD oder doch gleich 4K?
  • Stehe ich auf die Immersion eines Curved Displays oder wird mir eher davon schlecht?
  • High Dynamic Range aka HDR? Spoiler: Die neue Farbtiefe macht einen echten Unterschied!
  • Setze ich auf ruckelfreies Gaming durch FreeSync oder GSync?
  • Und ganz wichtig! Wie hoch sollte die Bildwiederholrate sein? 60Hz oder doch lieber 144Hz?

 

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BenQ EX3203R

 

Wir nutzen einen 32“ BenQ EX3203R Curved Monitor. Das Sichtfeld ist gigantisch und größer als die ersten Flachbildfernseher! Wer einmal in den Genuss gekommen ist, verkleinert sich nur selten. Zudem wird eine WQHD Auflösung geboten. In Kombination mit der hohen Bildwiederholrate von 144Hz sind hier die meisten Games auf WQHD und mit 100+ Bildern pro Sekunde möglich, was besonders bei kompetitiven Shootern von Vorteil ist. Und die wahre Pracht bietet HDR. Die Technologie ist auf TVs bereits Standard und erhält langsam aber sicher auch auf Bildschirmen Einzug. Zwar reden wir bei dem EX3203R lediglich von HDR400, was eher als HDR-Einstiegsklasse bezeichnet werden kann, aber dennoch ist der Farbunterschied deutlich erkennbar. Zudem wird HDR auch von der PS4 Pro und XOne unterstützt, was den Monitor zum perfekten Allrounder macht.

 

Als zusätzlichen Leckerbissen zeichnet sich der EX3203R durch eine gute Auswahl an Anschlussmöglichkeiten aus. So wird neben 2x HDMI, Displayport und 2x USB auch ein moderner USB-C Anschluss geboten. Und das letzte i-Tüpfelchen ist wohl das elegante Design, welches den meisten anderen Monitoren ein ganz Stück voraus ist. Schlicht und gut verarbeitet mit einem kaum sichtbaren Rand hübscht er jeden Schreibtisch auf und nun auch unsere Redaktion! (Felix Heß)