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11/10/2020

THE BEACH HOUSE

Regie: Jeffrey A. Brown / USA 2019 / 88 Min.

Darsteller: Liana Liberato, Noah Le Gros, Maryann Nagel, Jake Weber

Produktion: Andrew Corkin, Tyler Davidson, Sophia Lin

Freigabe: FSK 16

Verleih: Koch Media

Start: 22.10.2020

 

Es beginnt idyllisch mit einem Blick auf das gleißende Meer. Ein wunderschöner Strand. Sommer, Sonne. Herz, was willst du mehr. Aber wir wissen ja, dass der Schein häufig trügt: Das Meer hat etwas zu verbergen. Etwas, das einem morgens ganz bestimmt nicht die Brötchen zum Frühstück bringt.

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Das junge, sehr verliebte Paar Emily und Randy (dargestellt von Lia Liberato und Noah Le Gros, dem Spross des allseits beliebten James Le Gros) gönnt sich eine romantische Auszeit in einem einsam gelegenen Strandhaus, um einige Probleme miteinander zu lösen. Nach der anfänglichen „Quality Time“ lassen die ersten Überraschungen nicht lange auf sich warten. Plötzlich stehen zwei alte Freunde von Randys Eltern im Wohnzimmer, die sich selbst Zutritt verschafft haben. Mitch und Jane freuen sich sehr, dem kleinen Randall jetzt als Erwachsenem gegenüberzustehen. Nach einem gemeinsamen Dinner wird eine Tafel Hanfschokolade zum Nachtisch geteilt, bevor es dann merkwürdig wird. Alle vier haben einen Blackout mit wirren Halluzinationen – oder sind die Dinge, die sie sehen, etwa doch real? Vor allem Mitch und Jane scheinen am nächsten Morgen von allen guten Geistern verlassen zu sein. Vom Meer geht dabei eine seltsame Anziehungskraft aus. Und von genau dort droht auch die Gefahr …

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Das Pacing von THE BEACH HOUSE ist beschaulich und dient dem Spannungsaufbau, bevor aus einem Thriller fieser Body-Horror mit Message wird. Regiedebütant Jeffrey A. Brown gelingt es früh, ein unbehagliches Gefühl der Beklemmung zu erzeugen. Dafür ist auch der gute Score verantwortlich, der auch in den schönen Einstellungen suggeriert, dass hier etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.

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Gedreht wurde am traumhaften Cape Cod in Massachusetts, genauer gesagt: im Haus des Vaters von Produzent Andrew Corkin. Jeffrey A. Brown schrieb das Skript in Anlehnung an eine persönliche Erfahrung, als ein Trip zum Cape Cod in ein Beziehungsende mündete. Damit verknüpfte er dann seine Vorliebe für alte Sci-Fi-Filme. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. (Rainer Bachmann)

 

Vamos a la Playa – oh oho no!