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14/06/2020

FILM-CHARTS: DIE BESTEN DOKUMENTATIONEN ALLER ZEITEN

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Wir haben für euch in Kooperation mit dem Lautsprecher-Spezialist TEUFEL die besten Dokumentation aller Zeiten gewählt.

Im Blog von TEUFEL gibt es Abos hier zu gewinnen!

 

 

Teufel_81_Andreas_Peter

FREE SOLO / Zu Recht mit einem Oscar geehrt, ist diese Doku derart spannend und beeindruckend wie kaum ein anderes Filmerlebnis. Man schwankt zwischen Respekt und einem »Warum macht er das?«, wenn Alex Honnold die 1.000 Meter hohe fast glatte Wand von El Capitan ohne Hilfsmittel erklimmt.

TIGER KING / Der Hype ist schon abgeflacht, aber solch ein Sammelsurium an schrägen Typen und Situationen kann sich doch kein Mensch ausdenken! Aus diesem absurden Chaos eine fesselnde Doku-Serie zu stricken verdient Respekt.

MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN / Die Doku über die Entstehungsgeschichte der letzten HEAVEN SHALL BURN-Platte geht ans Herz, weil sie zeigt, dass alle in der Band grundsympathisch und bodenständig sind. Trotz der 
Nummer 1 in den Charts gehen sie normal arbeiten.

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MAN ON WIRE / Spannend wie ein Thriller. James Marsh berichtet mit so unglaublicher Intensität und Detailreichtum über den Drahtseilakt am ehemaligen World Trade Center, dass es so wirkt, als sei es eben erst geschehen.

BELTRACCHI – DIE KUNST DER FÄLSCHUNG / Die erstaunliche Doku über einen Künstler, der bis heute die Kunstwelt gekonnt an der Nase herumführt, zeigt, wie einfach Kunst zu fälschen ist und der Kunstmarkt funktioniert.

MEA MAXIMA CULPA / Unglaublich erschütternde Doku von Alex Gibney über den mehr als zweifelhaften Umgang der katholischen Kirche mit Fällen des sexuellen Missbrauchs. Für mich war die Doku der entscheidende Anstoß, aus der Kirche auszutreten.

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MISSING ALLEN / Die Suche nach dem spurlos verschwundenen Freund und Kameramann gerät zu einer Odyssee durch die USA, an deren Ende eine niederschmetternde Erkenntnis steht.

THE JINX: DER UNGLÜCKSBRINGER / Der mysteriöse Robert Durst 
wendet sich an den Regisseur seiner Filmbiografie ALL BEAUTY MUST DIE, um seine wahre Geschichte zu erzählen, und geht bei seinen Offenbarungen zu weit …

STORIES WE TELL / Sarah Polleys persönlicher Doku-Essay über das Erinnern anhand der Liebesbeziehung ihrer Eltern konfrontiert sie und ihre Verwandten mit einem Familiengeheimnis.

 

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THE ACT OF KILLING + THE LOOK OF SILENCE / Die Dokus über die Massenmorde in Indonesien 1965/66 sind eine Studie über einen Akt der Gewalt, dessen Vertuschung und das nicht verarbeitete Trauma. Das sind unbequeme, aber wichtige Geschichten, die den Zuschauer noch lange verfolgen werden.

STORIES WE TELL / Zeigt die Suche der Regisseurin und Schauspielerin Sarah Polley nach den Geheimnissen ihrer Familie und liefert eine unerwartete Wahrheit. Eine packende Dokumentation darüber, wie das Narrativ einer Familie den Blick für die Wahrheit verschleiern kann.

NOTES ON BLINDNESS / Die Doku basiert auf den Aufzeichnungen des Theologen John M. Hull und zeigt, wie dieser blind wird. Eine stille Meditation 
über die menschliche Wahrnehmung und den Glauben.

 

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10 WAYS / Ganz sicher nicht die beste Doku aller Zeiten, aber so wunderbar schräg und krude, dass sich das Suchen im Netz lohnt: In dem Londoner Spaßbömbchen von 2005 geht es um 10 Wege, wie … nun ja, de Welt endet. Man sich ziemlich sicher einen Fluch einfängt. Man einem Zombie begegnet. Man riskiert, von Aliens entführt zu werden. Nicht ergreifend Tiefgehendes also, einfach trashiger, spezieller Humor. Muss/darf manchmal auch sein.

EXIT THROUGH THE GIFT SHOP / Banksys Regiedebüt. Ein Abwägen von Realitäten und Wahrnehmung. Ein Verschwimmen von Doku und Film. Alles ist wahr. Oder?

BOWLING FOR COLUMBINE / Auch mit einigen Jahren auf dem Buckel hat Michael Moores Doku von 2002 nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Traurig. Und leider wahr.

 

 

 

 

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ROMAN POLANSKI: WANTED AND DESIRED / Das Leben des umstrittenen Regisseurs sprengt jedes fiktive Drama, dieser Film zeigt nachdrücklich, warum das so ist.

HEARTS OF DARKNESS / Selten waren Filminhalt und Dreharbeiten (von APOCALYPSE NOW) in so einer tragischen Symbiose – Wahn-Sinn (also echt jetzt!).

WE FEED THE WORLD / Die Mutter aller Globalisierungsdramen von 
Erwin Wagenhofer. Der verschwenderische Umgang mit Nahrung – wenn auch schön gefilmt – schockiert und motiviert.

Teufel_81_Oliver_Reisch

MEIN LIEBSTER FEIND / Herzog, Kinski und pro Drehtag drei Wutanfälle. 
Mit sanftem Druck trieb die Regielegende den Choleriker zu Höchstleistungen an: »Ich schieß dir acht Kugeln in den Kopf, die neunte ist für mich.«

SIE NANNTEN IHN SPENCER / Liebenswerteste Doku aller Zeiten. Wer 
diese beiden Nerds im Laufe ihrer Odyssee nicht ins Herz schließt, darf auch keine Bud-Spencer-Filme mögen. Alles raus, was keine Miete zahlt, klar?

GOD BLESS OZZY OSBOURNE / TV-Star, Legastheniker, Drogensüchtiger. 
Die Metal-Legende hier mal ganz unverfälscht. Rührend, wie der Prince of 
Darkness nach überstandener Sucht wieder Autofahren üben muss.

Teufel_81_Leonhard

KOYAANISQATSI / Godfrey Reggio stellt mit Philip Glass’ Musik die Hybris des Menschen zur Schau. Und rührt in seiner Gewaltigkeit zu Tränen.

ROOM 237 / Rodney Asher präsentiert (zu) tiefschürfende Interpretationen über SHINING und zeigt damit angemessen die Komplexität von Kubricks Film. Großartiger Sound von Snipes und Hutson.

THEY SHALL NOT GROW OLD / Von Peter Jackson produziert. Kolorierte und auf normale Geschwindigkeit korrigierte Aufnahmen des 1. Weltkriegs blasen das Gehirn weg. Krieg ist scheiße.

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MACHETE MAIDENS UNLEASHED / Eine lebhafte, bunte und aufklärerische Achterbahnfahrt quer durch die Welt des Exploitation-Kinos des Exploitation-Kings Roger Corman. Ich empfehle eine Marathon-Trashfilmenacht mit den Macheten-Jungfrauen als krönendem Abschluss zur bereits aufgehenden Sonne.

METAL EVOLUTION / Eine grandiose Erkundung der Ursprünge des Metal und dessen titelgebender Evolution. Toll recherchiert, unglaublich gut und übersichtlich strukturiert und fesselnd obendrein.

SHARKWATER + BLACKFISH / Haien, denen für Potenzsuppen die Flossen abgeschnitten werden, und gequälte Orcas in Sea World. Die Menschheit hat ihre Menschlichkeit eingebüßt. Jeder muss für sich entscheiden, inwieweit er noch Zoos unterstützen möchte oder (Thun)fisch isst.

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THE DEFIANT ONES / Die Story um die beiden Produzenten Jimmy Iovine und Dr. Dre zeichnet nicht nur ihren Drei-Milliarden-Deal mit Apple nach, sondern beleuchtet ebenso schillernd ihr Leben und ihre Karrieren in den 70ern, 80ern und 90ern. Mit Promis ohne Ende.

FYRE: THE GREATEST PARTY THAT NEVER HAPPENED / Eine Riesenfakebubble in Zeiten von Instagram. Es geht um das Versagen der Organisation des Fyre Festivals, das die exklusivste, traumhafteste, luxuriöseste Party der Welt auf 
einer Insel werden sollte. Es ist ein Genuss, das ganze Leid mit anzuschauen.

THE MOVIES THAT MADE US / Die Doku-Serie ist eine Reise in die Vergangenheit zu Filmen wie GHOSTBUSTERS, KEVIN – ALLEIN ZU HAUS, STIRB LANGSAM oder DIRTY DANCING aus heutiger Sicht. Eigentlich sehr interessant, aber im Prinzip typisches Bonusmaterial zu BD/DVD-VÖs.