DAILY DEADLINE

NEWS UND AKTUELLES

20/12/2020

ADVENTSKALENDER 2020 – Tür 20

Adventsgrafik_2017_2018_20

Frohen 4. Advent wünschen wir euch!

 

Heute haben wir für euch einen absoluten Geheimtipp, der ab und an in den Jahresbestenlisten 2020 auftaucht, hinter dem Türchen versteckt. Nach dem sommerlichen Kinostart ist DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN bereits digital erhältlich und erscheint am 14. Januar auf DVD.

Diese DVD haben wir von Neue Visionen 3-fach erhalten, die wir bis morgen verlosen können.

 

Hier unser Kinostart-Review von DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN  von  Aritz Moreno u.a mit Luis Tosar

 

 

„Eigentlich soll eine Zugreise ja in erster Linie praktisch sein und die Leute möglichst schnell und unkompliziert von einem Ort zum nächsten bringen. Doch als Vielfahrer weiß man: Nö, ist nicht. Als wären die ständigen Verspätungen, Umwege und Ausfälle nicht schon strapaziös genug, begegnet man auch noch den seltsamsten Leuten. DIE OBSKUREN GESCHICHTEN EINES ZUGREISENDEN ist quasi der Film zu diesem Phänomen, wenn eine zunächst harmlos erscheinende Zufallsbegegnung alles infrage stellt, was man zu wissen glaubt. Denn wenn in der spanisch-französischen Koproduktion eine Verlegerin einem Psychiater lauscht, der aus seinem Alltag erzählt, um die Zeit totzuschlagen, ist bald nichts mehr das, was es mal war. Das beginnt schon bei der Frage, welchem Genre das hier eigentlich angehört. Schwarze Komödie wird wohl der Konsens sein. Gleichzeitig ist die Adaption eines Romans von Antonio Orejudo ein Mysterythriller, an anderen Stellen ein Drama, ist mal brutal komisch, dann wieder nur brutal.

Der Magen sollte da schon etwas robuster sein: Gerade die zweite der drei Episoden verlangt einem viel ab. Doch selbst wer in dieser Hinsicht abgehärtet ist und sich nicht so leicht schocken lässt, wird hier an manchen Stellen große Augen machen. Oder ein verwirrtes Gesicht. Die Geschichte wird mit der Zeit immer verworrener, einzelne Handlungsstränge greifen auf kuriose Weise ineinander, mutmaßliche Sicherheiten werden aufgelöst. Nicht einmal die Identität ist vor den Zersetzungsprozessen sicher. Dass der schwarzhumorige Genremix sehenswert ist, liegt aber nicht allein am labyrinthartigen Inhalt, der einen immer tiefer in den Abgrund führt. Das spielfreudige Ensemble, das sich komplett dem Wahnsinn hingibt, ist ebenso Teil des schillernd-bizarren Mosaiks wie die audiovisuelle Gestaltung, die nie von dieser Welt zu sein scheint. Befremdliche Perspektiven und kunstvoll zusammengestellte Arrangements verleihen dem Film eine traumartige Atmosphäre, aus der man ganz benommen wieder erwacht. Oder auch nicht. (Oliver Armknecht)“

 

 

Um die zu gewinnen müsst ihr nur auf unserer Homepage recherchieren, in welcher Ausgabe wir Luis Tosar einmal interviewt haben

 

 

Und das bitte per Mail bis heute Abend, 23:59 Uhr, mit dem Betreff TÜR 6 und eurer Adresse an advent@deadline-magazin.de.

 

(Diese drei Gewinne werden erst nächstes Jahr verschickt!)

 

Viel Spaß bei der Recherche und dem verrückten Film!